Dein inneres Kind und Du – Teil 1

Innere Kinder und wie sie Dich befreien und Dir helfen können,
zu wachsen und selbstbewusster durchs Leben zu gehen

Erster Teil der Serie zum Inneren Kind

Erst letzte Woche hatte ich wieder eine sehr berührende Sitzung, die sich während eines beruflichen Coachings ergab. Vielleicht dachtest Du bisher, dass Coaching keine tiefen Gefühle in Dir auslösen kann. Dass es dabei eher sachlich zugeht. Im Coaching zu sein bedeutet nicht, dass Gefühle draussen bleiben – jedenfalls nicht beim Coaching mit mir 🙂

Eine Situation, die nach einem unüberwindbaren Führungsproblem aussah, veränderte sich in einem berührenden Moment, als Herr Schulz (Name geändert) sein inneres Kind entdeckte und begann, es an der Hand zu nehmen.

Innere Kind Therapie – Die Anfänge

Als ich vor fast 20 Jahren zum ersten Mal mit meinem inneren Kind und somit mit „Innerer Kind Therapie“ in Berührung kam, fand man im Internet so gut wie nichts darüber. Auch gab es kaum Literatur dazu. Mein Lieblingsbuch seit damals ist John Bradshaws „Das Kind in uns“.

John Bradshaw, geboren in Houston, Texas, erlebte eine schwierige Kindheit mit einem alkoholkranken Vater. Er studierte Theologie und arbeitete als Psychotherapeut und Managementberater. Heute ist er einer der bekanntesten Persönlichkeiten auf dem Gebiet der Familientherapie.

John Bradshaw schreibt auf eine sehr einfühlsame Art und Weise und beschreibt auch den Prozess seiner eigenen Heilung, das Kennenlernen seiner verletzten Anteile, gibt detaillierte Anleitung und seine Erfahrung weiter. Das Buch ist auch für Therapeuten und Coaches zu empfehlen.

Aus dem Vorwort:
Ich weiss, was ich mir zu Weihnachten wünsche. Ich möchte meine Kindheit wiederhaben. Niemand schenkt sie mir. … Ich weiss, dass es unvernünftig klingt, aber was hat Weihnachten mit Vernunft zu tun? Weihnachten hat mit einem Kind von ganz früher und von ganz weit weg zu tun. Und es hat mit einem Kind von jetzt zu tun. In Dir und in mir. Es wartet hinter der Tür unseres Herzens darauf, dass etwas Wunderbares geschieht. Robert Fulghum

Vor 20 Jahren galt dies als eine esoterische und unwissenschaftliche Methode und war nicht anerkannt. Mir war damals schleierhaft, wie etwas so Wirksames, etwas so Heilsames, das ich auch in meinem eigenen Prozess als unglaublich hilfreich erlebt habe,  keinen Einzug in gängige Psychotherapien oder auch Coachingsitzungen fand.

Heute ist das anders

Heute ist sogar einer der wichtigsten Punkte in der Traumatherapie das innere, verletzte, oder verängstigte Kind zu trösten. Während Therapeuten früher diese Rolle übernommen haben, sehr werschätzend, einfühlsam und tröstend mit den verletzlichen Anteilen ihrer Klienten umzugehen, passierte zweierlei. Einerseits, dass die Klienten sich sehr wohl fühlten, verstanden und Vertrauen fassten, andererseits aber auch, dass sie abhängig von den Therapiesitzungen wurden. Es war also enorm wichtig, dass die Klienten selbst die Rolle übernehmen konnten, sich um ihre Inneren Kind Anteile zu kümmern. Begleitet in einer einfühlsamen und vertrauten Atmosphäre.

ReParenting – NachbeEltern

Dich um Dein inneres Kind sorgen. Dich so zu einem selbstbewussteren und weniger ängstlichen Menschen zu entwickeln. Wieder Lust und Freude im Leben zu spüren. Besser mit schwierigen Situationen zurechtzukommen. Gelassener zu werden.

Davon möchte ich in den nächsten Wochen schreiben.

Ich freue mich darauf, weil die „Arbeit“ mit dem Inneren Kind für mich selbst und auch in der Arbeit mit meinen Klienten ganz wunderbar hilfreich ist. Ich weiss noch nicht, wieviele Folgen es zu dem Thema geben wird. Nun ja, es ist mir ein Herzensthema geworden. Wir lassen uns überraschen.

Wenn Du spezielle Fragen dazu hast, stelle sie gerne in den Kommentaren, dann kann ich im nächsten Artikel darauf eingehen 🙂

Hier geht es zum Teil 2 der Serie

In unserem neuen Kurs 2018 wird Dein Jahr werden wir uns intensiv mit Deinem inneren Kind auseinandersetzen.

Mehr zum Kurs  **2018 wird DEIN Jahr**  

 

Bis bald!
Deine Franziska und Klein-Franzi,
die ihr Weihnachten wie im obigen Zitat von Robert Fulghum beschrieben vor vielen Jahren schon finden durfte.


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